Schon 13 Kassen verlangen Zusatzbeiträge – darunter auch „große Tanker“ wie die DAK, KKH oder BKK Gesundheit. Doch einige Anbieter schütten sogar Prämien aus.
Nach monatelangem Ringen hat die Bundesregierung am 6. Juli eine Reform der Krankenkassenfinanzierung angekündigt. Im Kern bedeuten die Vorschläge einen tiefen Griff in die Geldbeutel der Versicherten, denn der gesetzlichen Beitragssatz zur Krankenversicherung steigt ab Januar 2011 von 14,9 auf 15,5 Prozent. Davon entfallen 8,2 Prozentpunkte auf die Versicherten und 7,3 auf die Arbeitgeber.
Seit der Einführung des Gesundheitsfonds Anfang 2009 bestimmen nicht mehr die Krankenkassen ihren jeweiligen Beitragssatz. Stattdessen gilt ein gesetzlicher Einheitsbeitrag, den die Bundesregierung festlegt. Die Kassen ziehen die Gelder zwar noch ein, leiten sie aber direkt an den Fonds weiter, der vom Bundesversicherungsamt verwaltet wird. Aus dem Fonds werden die Gelder nach einem komplizierten Schlüssel an die Krankenkassen verteilt. Dabei werden sowohl die Altersstruktur der Versicherten als auch ihre Erkrankungen berücksichtigt.
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Britischer Grand Prix bereitet auf deutsche Podiumchancen in Hockenheim vor
Ein erfolgreiches Rennwochenende beim Britischen Grand Prix liegt hinter uns: Mit fünf deutschen Fahrern unter den ersten zehn ist der Grundstein für ein Hockenheim-Rennen mit deutschen Podiumchancen gelegt.
Hockenheim wird für insgesamt sechs Fahrer ein Heim-Grand Prix sein: Sebastian Vettel, Adrian Sutil, Nico Hülkenberg, Timo Glock, Nico Rosberg und Michael Schumacher werden in Hockenheim von ihrem Heimpublikum angefeuert. Doch gibt es ein Formel 1-Team, das besonders mit dem Hockenheimring verbunden ist: Mercedes GP.
Nur knapp 80 km ist der Stuttgarter Automobilhersteller von der badischen Rennstrecke entfernt. Doch Mercedes und Hockenheim verbindet mehr als nur die örtliche Nähe: Angefangen mit der fanfreundlichen Tribüne an der Spitzkehre, über zahllose große Tourenwagen-Auftritte und eine Drift-Challenge-Einlage von Mercedes-Sportchef Norbert Haug, zählen auch bislang zwei große Siege in der Formel 1 zur Mercedes-Hockenheim Historie: 1998 mit Mika Häkkinen und 2008 mit Lewis Hamilton. Beide wurden in dem Jahr Weltmeister, woraus sich ableiten lässt, dass Hockenheim der Lackmus-Test für spätere Mercedes-Champions ist.
Und während diese Siege auf dem Konto von McLaren Mercedes verbucht wurden, so stellt sich Mercedes in diesem Jahr seit 55 Jahren wieder als Werks-Team in der Formel 1 dem heimischen Publikum vor. Mit Nico Rosberg und Michael Schumacher am Steuer ist es auch ein echtes Nationalteam. „Eine deutsche Nationalmannschaft", schwärmt Daimler-Chef Dieter Zetsche.
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